
Nachweislich über 100.000 Jahre menschliche Besiedlung hinterließen ihre Spuren im Gebiet des Geoparks Ries: Bodendenkmäler, archäologische Fundorte sowie Schlachtfelder und Ruinen sprechen davon Bände.
Der Geopark Ries beherbergt in großer Zahl vor- und frühgeschichtliche Bodendenkmale. Steinzeitliche Höhlen berichten von einer lebhaften Vergangenheit des Riesbeckens - ebenso die keltischen Fürstensitze, Wallanlagen und Brandopferstätten der Metallzeit. Zudem finden sich zahlreiche Überreste römischer und alamannischer Stätten im Geopark Ries. Die Ofnethöhlen beispielsweise, die „Große" und die „Kleine Ofnet", die am Hang des Riegelbergs zu finden sind, erlangten sogar überregionale Berühmtheit: Die Überreste einer Kopfbestattungen von 33 Individuen, die Forscher dort fanden, datieren um 8.000 v.Chr. Relikte der Vergangenheit wie die Stätten vorgeschichtlicher Schanzen und Wallanlagen, etwa auf dem Ipf bei Bopfingen, oder auf dem Hesselberg sowie die Spuren der Römerzeit, darunter Überreste zahlreicher Bäder, Kastelle und einstiger Gutshöfe, laden zur spannenden Forschungsreise ein: Der Geopark Ries legt mit seinen besiedlungsgeschichtlichen Stätten ein üppiges Zeugnis spannender Regionalgeschichte ab.
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