
Ein Netz aus Infozentren und Infostellen stärkt die Infrastruktur des Geoparks Ries. Sie bieten sowohl Einheimischen als auch Besuchern in vielerlei Hinsicht Antworten auf spannende Fragen.
Die Geopark Infozentren und Infostellen bilden das Rückgrat der Erlebnislandschaft des Geoparks Ries. Sie sind zugleich Anlaufstellen, Wissenszentren und Drehscheiben für Geopark Besucher. In den Städten Nördlingen, Oettingen, Treuchtlingen und Wemding erklären Schautafeln die Entstehung des Rieses, spannend bebildert und einfach beschrieben. Die Geopark Infozentren sind kommunalen Tourismusinformationsstellen oder ähnlichen Einrichtungen angegliedert. Die Infozentren werden personell betreut, jedes besitzt darüber hinaus einen lokalen Themenschwerpunkt. Das Infozentrum in Nördlingen vermittelt beispielsweise einen kompakten Überblick über Archäologie, Besiedlungsgeschichte und den Zusammenhang zwischen Geologie und der hiesigen Architektur. Wie das kosmische Ereignis die heimische Wirtschaft und Landschaft bis heute bestimmt und welch hohen Stellenwert gerade im Rieskrater die Impaktforschung hat, sind weitere Themen im Nördlinger Geopark Infozentrum. Das Infozentrum Oettingen dagegen, das jüngste unter den derzeit drei Infozentren, widmet sich – abgesehen von den „Standardthemen“ - einem ganz besonderen Thema: Es verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise die wechselvolle Geschichte der Besiedlung des Nordrieses. Die Geopark Infostellen vermitteln kurz und knapp Wissenswertes über den Geopark Ries, ohne personelle Betreuung. Mehrere Schautafeln stellen so einen interessanten Erstkontakt zum Geopark Ries her und verschaffen Gästen und Interessierten beispielsweise einen Überblick, von welchen Standorten aus die Kraterstruktur im Gelände besonders gut zu erkennen ist. Die Geopark Infostelle im Jugend & Familiengästehaus (JUFA) Nördlingen bietet im Herzen von Nördlingen einen idealen Ausgangspunkt für Geotouristen.
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