
Ein Bündel sehenswerter Kleinode überrascht im Geopark Ries: Zierliche Kapellen und wuchtige Burgen gesellen sich in dieser geschichtsträchtigen Region zu feudalen Schlössern und geschichtsträchtigen Bodendenkmälern.
Der Geopark Ries weist eine Vielzahl besiedlungsgeschichtlicher, ökologischer, historischer und kultureller Sehenswürdigkeiten auf. Ein Bündel hervorragend erhaltener Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster des Mittelalters und späterer Zeitepochen wird hier für Interessierte geschnürt: Interessante, weit über die Region hinaus bedeutsame, geschichtliche Ereignisse, begleiten Geopark Besucher auf Schritt und Tritt. Stattliche Ruinen und Schlachtfelder zeugen von kämpferischen Zeiten. Neben der historischen Altstadt Nördlingens mit seiner rundum begehbaren Stadtmauer, dem idyllischen Wallfahrtsort Wemding oder der Stadt Harburg, der Burgstadt an der Wörnitz: Jeder dieser faszinierenden Orte versprüht seinen ureigenen Charme. Mit guter Begründung kann man das Ries und sein Umland somit als ein Land der Burgen und Schlösser bezeichnen: Burgställe, Burgruinen und die heute noch erhaltenen Burgen und Schlösser bezeugen einen enormen Reichtum an ehemaligen Herrensitzen, wie er nur selten anzutreffen ist. Neben der Harburg, eine der größten, ältesten und besterhaltenen Burgen Süddeutschlands, sind ebenfalls Schloss Baldern, die Burgruine Niederhaus aber auch das einstige Residenzschloss Oettingen mit seinen wertvollen Stuckarbeiten und dem weithin bekannten Festsaal hervorzuheben. Schmucke Kirchen, etwa die prächtige St. Gallus-Kirche in Fremdingen oder die ehemalige Klosterkirche Maria Immaculata in Maihingen stehen stellvertretend für eine Reihe herrlicher Gotteshäuser. Aber auch die Neresheimer Klosterkirche, die nach den Plänen von Balthasar Neumann errichtet wurde und somit einen Höhepunkt der europäischen Barockarchitektur bildet, sind absolut sehenswert.
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