Besiedlungsgeschichte
Besiedlungsgeschichte

Mit guter Begründung kann man das Ries und sein Umland als ein Land der Burgen und Schlösser bezeichnen: Burgställe, Burgruinen und die heute noch erhaltenen Burgen und Schlösser bezeugen einen enormen Reichtum an ehemaligen Herrensitzen, wie er nur selten anzutreffen ist. Hervorzuheben sind die Harburg , eine der größten, ältesten und besterhaltenen Burgen Süddeutschlands, Schloss Baldern , Burgruine Niederhaus aber auch das einstige Residenzschloss Oettingen mit seinen wertvollen Stuckarbeiten und dem weithin bekannten Festsaal.



Schloss Harburg, eine der größten Burgen Süddeutschlands



Schloss Baldern





Kloster Heilig-Kreuz Donauwörth



Maria Brünnlein Wemding



Residenzschloss Oettingen



Kloster Heilig-Kreuz Donauwörth



Klosterkirche Mönchsdeggingen



Kloster Kirchheim



Kartäuserkloster Christgarten

Zu dem bedeutenden kirchlich-klösterlichen Erbe gehören neben den ehemaligen Benediktinerklöstern Auhausen und Mönchsdeggingen, den Zisterzienserinnenklöstern Kirchheim und Klosterzimmern, dem Kartäuserkloster Christgarten und den Stadtklöstern in Nördlingen, Donauwörth und Wemding auch die zahlreichen Kirchen in den Dörfern und Städten mit ihren kunstgeschichtlich zum Teil sehr wertvollen Ausstattungen.



Marktplatz Bopfingen am Ipf





Marktplatz Wemding

Von besonderer Bedeutung für die Gestaltung der Kulturlandschaft waren die Städte: Die ehemals Freien Reichsstädte Nördlingen, Bopfingen und Donauwörth (bis 1608) ebenso wie die einstige Residenzstadt Oettingen oder die seit 1467 bayerische Stadt Wemding. Dazu zählt auch die Burgstadt Harburg, die Mitte des 13. Jahrhunderts oettingisch wurde und von 1493 bis 1549 Residenzort war.



Die ehemals Freie Reichsstadt Nördlingen mit vollständig erhaltener, rundum begehbarer Stadtmauer

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