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Die Vorzüge, aber auch Probleme bei der baulichen Verwendung des Suevits liegen in seiner Entstehung begründet. Das Gestein ist letztlich ein Sediment, das als Lockerprodukt entstand und mit der Zeit verfestigt wurde (Diagenese). Daraus lässt sich seine Festigkeit beschreiben: „Das poröse, rau brechende Gestein besitzt infolge unregelmäßiger Riss- und Trennflächenbildung und Zonen mäßiger Verfestigung sehr wechselhafte Festigkeiten“ (Weinig, 1987). Dennoch ist es gut von Hand bearbeitbar.
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Die Problematik liegt in seiner Wetterbeständigkeit bzw. Verwitterungsanfälligkeit. Verwitterungsschäden können auf engstem Raum zusammen mit stabil erscheinenden Partien auftreten. Hierbei spielen die Intensität der mechanischen Verfestigung und das Auftreten ausgefällter mineralogischer Bindemittel (Kalzit) eine gewichtige Rolle. Gerade Letzteres reagiert sehr empfindlich auf Änderungen der Umweltbedingungen und kann deshalb leicht verwittern. Die Folgen sind Lockerung und Abschuppung des Gesteins.
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