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20.12.2011
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Geopark Ries kulinarisch:
Auszeichnung für Beteiligung an den Geschmackstagen
Geopark Ries kulinarisch hatte sich auch in diesem Jahr an den Geschmackstagen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beteiligt. Unter dem Motto „Regional und gesund kochen auf der Donau-Ries-Ausstellung“ präsentierten sich vom 1. bis 4. Oktober 2011 zwölf Partner von Geopark Ries kulinarisch im Rahmen der Landkreis-Ausstellung. Dafür gab es nun eine Teilnahme-Urkunde von Verbraucherministerin Ilse Aigner.
Ziele der „Geschmackstage“ sind die Wertschätzung von regionalen Produkten aus handwerklicher Herstellung und das Entdecken traditioneller Lebensmittel und Rezepte. Auch Geopark Ries kulinarisch möchte in Bezug auf Slow Food, Esskultur und Ernährungsbildung heimische Produkte und Gerichte wieder erkennbar machen. Im Rahmen der Beteiligung an den Geschmacktagen wurden daher diese Themen mit einem abwechslungsreichen Programm auf der Donau-Ries-Ausstellung behandelt. Die Ausstellung bot eine optimale Bühne für die Vorstellung der Idee "Geopark Ries kulinarisch" mit Diskussionen, Fragen und Rätseln rund um das Thema Essen. In der Schauküche, gesponsert von Erdgas Schwaben, gab es tägliche Kochshows und Kinderkochen. Die Geopark Ries kulinarisch Partner präsentierten regionale Produkte und Gerichte in Zusammenarbeit mit dem Club der Köche Donau-Ries. Dabei gab es durchweg positive Rückmeldungen und eine sehr gute Resonanz bei den Ausstellungsbesuchern. Die Gäste zeigten großes Interesse, was sich hinter den „Geschmackstagen“ verbirgt, sowie an regionalen Produkten und Gerichten.
„Geopark Ries kulinarisch“ ist ein Zusammenschluss von Gastronomen und Erzeugern, u.a. dem Kreisjagdverband Donauwörth, einer Brennerei, einem Bauernhof und einer Mühle aus dem Geopark Ries. Die Vereinigung hat sich vorgenommen, die geologischen und klimatischen Besonderheiten hervorzuheben und die Produkte wieder zu entdecken, die diese einmalige Region zu produzieren in der Lage ist. Geopark Ries kulinarisch teilt die Grundidee der „Geschmackstage“ in Bezug auf Slow Food, Esskultur und Ernährungsbildung und steht für den Entschluss, der schleichenden Verarmung des regionalen Angebotes durch Gleichmacherei und Austauschbarkeit entgegen zu wirken. Durch die Verwendung von regionalen Produkten kann „der Gast schmecken, wo er is(s)t und trinkt“.
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