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Von Krater zu Krater

Wegbeschreibung: Auf knapp 185 Kilometern Wegstrecke offenbart der Geopark Ries Radweg „Von Krater zu Krater“ die reizvolle Natur- und Kulturlandschaft der östlichen Schwäbischen Alb und des Nördlinger Rieses. Die Route verbindet die beiden Asteroidenkrater Nördlinger Ries und Steinheimer Becken. Der Radweg erstreckt sich auf zwei Rundrouten, die sich in Nördlingen schneiden. 

Westliche Route:
Die Strecke verläuft von Nördlingen über Bopfingen, Steinheim und Neresheim zurück nach Nördlingen. Sie führt zunächst in einer anspruchsvolleren, jedoch landschaftlich äußerst reizvollen Etappe vom Ries ins Steinheimer Becken. Über Baldingen, Goldburghausen und Kirchheim am Ries lockt der Radweg „Von Krater zu Krater“ langsam ansteigend den westlichen Riesrand hinauf. Vorbei an den markanten Erhebungen Blasienberg und Ipf gelangt man nach Bopfingen. Von dort aus geht es weiter über Aufhausen - Beuren nach Elchingen. Über das Härtsfeld und einer rasanten Abfahrt nach Oberkochen - vorbei am Kocherursprung in Richtung Königsbronn - folgt der Anstieg nach Zang. Kurz darauf erreicht man das Zwischenziel Steinheim im Steinheimer Becken. 

In einer zweiten Etappe folgen wir der Beschilderung des Radweges „Von Krater zu Krater“ nach Osten den Kraterrand hinauf. Über die Schäfhalde geht es durch schattige Wälder zum Itzelberger See. Im Anschluss führt die Route ein Stück das Brenztal entlang, durch das Möhntal geht es erneut bergauf in Richtung Nattheim. Der Radweg läuft nun über Fleinheim und Dischingen durch das schöne Egautal zum Härtsfeldsee und schließlich nach Neresheim mit seiner weithin sichtbaren, prachtvollen, barocken Klosterkirche. Nach erneutem Anstieg führt der Weg nach Maria Buch und weiter nach Ohmenheim, Weilermerkingen, Dehlingen und Härtsfeldhausen. Schon bald gelangt man über eine steile Abfahrt in den Rieskessel nach Utzmemmingen und Nähermemmingen und erreicht das Etappenziel Nördlingen. 

Östliche Runde:
Sie führt von Wemding, Oettingen, Maihingen und Wallerstein quer durch die weite Riesebene. Durch die flache Riesebene verläuft schließlich eine Etappe in einem Bogen über Wemding und Oettingen zurück nach Nördlingen. Stadtauswärts in östlicher Richtung erreicht man zunächst Deiningen, nahe dem rechnerischen Einschlagszentrum des Ries-Asteroiden, und kurz darauf Alerheim.

Vorbei an den Aufwölbungen des Inneren Kraterrings quert der Radweg bei der Wennenmühle die Wörnitz. Die Strecke führt weiterhin auf einem quasi steigungsfreien Abschnitt bis zum östlichen Riesrand nach Wemding. Das Städtchen nach Norden hin verlassend, gelangt man vorbei an der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein und weitläufigen Wiesen nach Laub. Von dort aus geht es nach Megesheim, Hainsfarth und Oettingen ins Nordries, um die Wörnitz erneut zu überqueren. Westwärts gelangt man – der Beschilderung folgend – quer durch die fruchtbare Rieslandschaft nach Bettendorf, Heuberg und Maihingen, wo der Radweg nach Süden abknickt. Im Anschluss erreichen wir Birkhausen, kurz darauf den Markt Wallerstein und gelangen über Baldingen wieder zurück in die historische Stadt Nördlingen.

Kurz-Info

Gesamtlänge: 190 km

Ausschilderung
  • einfache Beschilderung